A-Z
allcash.de
-
UTxP
(Unified Transaction Platform): Einheitliche Schnittstelle zur
Abwicklung von Kreditkarten SSL/SET (Euro/Mastercard, VISA, American
Express, Diners Club, JCB), ELV, Paybox, paysafecard®, scoring
-
VAPOS
(Virtual ALLCASH POS): Virtuelles Internetterminal zur direkten
Eingabe von Zahlungsdaten (Kreditkarte und ELV), auch
Stapelverarbeitung. Besonders geeignet für Mail- und Phoneorder.
Durch Belegdruckfunktion auch am POS einsetzbar
bezahlen.at
ist
eine Plattform, auf der Österreichs Unternehmen Rechnungen präsentieren.
Diese werden über das Clearinghaus P.S.K. im Wege des Interbankverkehrs
durchgeführt. Es verbindet Rechnungsleger, Zahlungspflichtige und
Banken. Der Käufer wird von der PSK per E-Mail verständigt, wenn dort
die Rechnung eingeht; er ruft die Seite mit seinen Rechnungen bei
bezahlen.at auf und gibt die Rechung nach Prüfung frei. Der Auftrag
wird zum Zahlungstermin von der PSK zur Bank des Käufers zur Buchung
weitergeleitet. Problem: Mitgliedschaft. Informationen unter
bezahlen.at
brodos-payment.de
Online-Komplett-Zahlungssystem
für Brodos Online-Shops. Läßt sich auch auf die Nutzung im stationären
Handel (Ladengeschäft) erweitern. Enthalten sind Kreditkartenzahlung,
ec-Lastschrift (ELV=elektronisches Lastschriftverfahren) mit
Zahlungsgarantie bis 1000 Euro im Online-Shop), Ratenzahlung
(Privatkredit), Leasing für Firmen und Privatpersonen. Das
Komplettsystem enthält zusätzlich Online-Bonitäts-Check sowie einen
Komplett-Mahnungs-Service* durch angeschlossenen Dienstleister (BackOffice).
Leasing-/privatkredit-Abwicklung: Händler bekommt Rechnungsbetrag nach
Genehmigung ausbezahlt, danach komplette Abwicklung von Ratenzahlung
sowie Leasing durch angeschlossenen Dienstleister (BackOffice).
CAFE
steht
für Conditional Access for Europe und ist
ein Projekt des ESPRIT-Programmes, welches von der EG-Kommission seit
1992 gefördert wird. Ziel dabei ist es zum Einen einen Ersatz für
Dokumente, wie den Personalausweis, Führerschein usw. zu schaffen und
zum Anderen das Bargeld zu ersetzen, d.h. Verwaltung von Zugangsrechten
aller Art und Entwicklung eines sicheren und privaten Zahlungssystems.
Der Bargeld-Ersatz besteht in Smart Cards und elektronischen Geldbörsen
in Form von Chipkarten. Diese Karte kann an Automaten oder an einem
Terminal zu Hause mit Geld geladen werden. Informationen unter CAFE
CheckFree
ist
der größte Anbieter eines scheckbasierten elektronischen
Zahlungssystems in den USA. Das System ist allerdings auch auf die USA
zugeschnitten. Generell sind nur Kreditkarten-Transaktionen zugelassen.
Es bietet zu allen großen Finanzverwaltungs-Programmmen und
verbreitetsten Kreditkarten Schnittstellen an.
CheckFree tritt als eine Art Broker (Vermittler) auf. Anhand der übermittelten
Informationen sucht CheckFree die günstigste Zahlungsart aus. Der Kunde
braucht sich nicht um den Zahlungstransfer an sich zu kümmern. Dem
Kunden wird eine Sammelrechnung erstellt, die er über seine Kreditkarte
z.B. begleichen kann. Informationen unter CheckFree
clickpay.de
EC-Karte,
Kreditkarte, Leasing, Finanzierung
Click&
Pay easy
Hosting
Lösung (https) auf Basis SSL mit den Bezahlarten Kreditkarte (mit KPN),
Direct Debit (Lastschrift) und telefonischer Vorautorisierung, Anbieter telecash
Cash-Mouse
Über
ein Lesegerät am heimischen PC können die Chips auf den EC-Karten
bequem über das Internet aufgeladen werden. Beim Bezahlen im Internet
muss der Kunde dabei keine persönlichen Daten eingeben, sondern
lediglich den Zahlungsbetrag bestätigen. Weitere Informationen unter
cashmouse
Cyber
Bill
Abrechnung
über Telefonrechnung.
Cyber-Cash
- Einstellung
Ende 2000 (Artikel in Heise.de)
Ein
Zusammenschluss deutscher Banken; stellt Online Händlern den
POSH-Service (point of sale Händlerterminal) zur Verfügung und ermöglicht
ihnen die einfache, schnelle und preisgünstige Abwicklung von
Kreditkartenzahlungen; weder der Kunde noch der Händler benötigen
spezielle Software.
Weitere Informationen unter
cybercash
e-Cash
- Einstellung
zum 25.05.2001 (Artikel in Heise.de)
Software,
die zur Durchführung von sicheren, anonymen Online-Zahlungen im
Internet geeignet ist. Das System besteht im wesentlichen aus einer
virtuellen Bank und den eCashTM-Geldbörsen für jeden Kunden und Händler.
Die "elektronischen Münzen" werden mit einer elektronischen
Unterschrift versehen und durch ein Verschlüsselungsverfahren
gesichert. Weitere Informationen unter e-Cash
ecount
Das
System ermöglicht die Versendung und der Erhalt von Geld per E-Mail.
e-dinar
e-dinar
ist ein auf dem Internet basiertes elektronische Zahlungssystem, welches
durch physiches Gold gedeckte Transaktionen erleichtert. e-dinar ist
gleichzeitig die Bezeichnung für eine elektronische Einheit, die im
e-dinar-System verwendet wird. Jede elektronische e-dinar Einheit
entspricht einem Gewicht von 4.25 Gramm von reinem 24k Gold. Diese
Einheit ist unbegrenzt teilbar und erlaubt daher große sowie sehr
kleine Transaktionen. Die Deckung durch physisches Gold ist immer gleich
oder größer als alle umlaufenden e-dinare. Das physische Gold wird
sicher in einem international anerkannten Barrenlager aufbewahrt.
e-gold
E-gold
is an electronic currency, issued by e-gold Ltd., a Nevis corporation,
100% backed at all times by gold bullion in allocated storage.
Informationen unter e-gold.com
eMoneyMail
Ein
Service der Bank One. Das System
basiert auf einer gültigen E-Mail-Adresse.
FIRSTGATE
click&buy
Rein
internetbasiertes Zahlungssystem (keine zusätzliche Software) für
Anbieter von Inhalten, die direkt von der Website vertrieben werden
(Artikel, Recherchen, Infos, Software); monatlicher Einzug vom Konto
oder von der Kreditkarte. Weitere Informationen unter firstgate
GoldMoney
GoldMoney
is a currency which can be used to make and receive instantaneous,
guruanteed payments in weights of gold, called GoldGrams. A GoldGram is
a gram of pure gold stored in a high security vault. Payments are made
through the transfer of a specified weight of gold. Transfers are made
electronically, while the gold remains safe in the vault.
Inkasso
per Telefonrechnung
Bei
Inanspruchnahme eines Dienstes wird eine besonders tarifierte Verbindung
aufgebaut (z.B. 0190); die Abrechung erfolgt über die Telefonrechnung.
Derartige Verrechnungssysteme werden häufig von Erotikseiten
eingesetzt. Beispiele sind:
x-diver.de
supercent.de
infin.de
IN-Micropay
Mit
Hilfe einer Servicerufnummer und einer PIN erfolgt die Zahlung über die
Telefonrechnung. Keine Übertragung persönlicher Daten wie Adresse,
Konto- oder Kreditkartennummer, keine Installation fremder Software,
keine Abhängigkeit vom eigenen PC.
KONTOPASS
NET900
Standardfähiges
Bezahlverfahren für das Internet (ohne eigene Software) für die EU-Länder,
Schweiz und Norwegen; Abrechnung über Telefonrechung oder per
Bankeinzug. Weitere Informationen unter in-medias-res
MicroMoney
Prepaid-Karte
der DeTeCardService (Gruppe Deutsche Telekom). MicroMoney ist in
Einheiten von 20, 50 oder 100 Mark zu kaufen. Die Bezahlung von Content
oder Gütern im Web erfolgt durch die Eingabe einer 16-stelligen PIN,
die man zuvor auf der gekauften Karte freirubbelt. Als AddOn fungiert
die Karte gleichzeitig auch als Prepaid-Telefonkarte der Telekom. Es können
Beträge bis zu 200,- DM gekauft werden.
Informationen unter micromoney.de
Millicent
wurde
von der Firma Digital Equipment Corporation
(DEC) entwickelt. Dieses System ist in die Kategorie der
Micropayments einzuordnen (Preise zwischen 0,1 Cent und 5 US$).
Vorrausetzung dafür sind geringe Transktionskosten. Millicent ist ein
System ohne eine zentrale third party (Bank o.ä.), d.h. der Kunde benötigt
direkt beim Händler einen Account auf welchem Geld deponiert wird.
Ein Account zeichnet sich durch seine Identifikationsnummer, sein
Verfallsdatum und den Kontostand aus. Er wird also für eine bestimmte
Zeit vergeben. Das hat natürlich zur Folge, daß man für jeden Händler
einen extra Account benötigt. Eine andere Möglichkeit wäre, sich
einen Account bei einem Broker (Vermittler) einrichten zu lassen,
welcher Accounts bei verschiedenen Händlern hat. Der Vorteil liegt
darin, daß sowohl die Kunden als auch die Händler nicht mit zu vielen
Händlern bzw. Kunden umgehen müssen. Große bekannte Firmen und
Service Provider treten als Broker auf. Der Händler gibt dem Broker die
Lizenz zum Verkauf der händlerspezifischen vorausbezahlten digitalen
Gutscheine ("Scrips"). Der Kunde kauft dann von diesem Broker
die Scrips. Sie können nur bei diesem bestimmten Händler benutzt
werden. Jeder Händler hat eine eigene Währung. Ein Scrip ist durch
eine Seriennummer und ein Zertifikat mit einer PIN des Kunden
gekennzeichnet. So kann es nicht doppelt benutzt und gestohlen werden.
Es enthält außerdem einen Stempel, mit dem es schwer fällt das Scrip
zu fälschen.
Weitere Informationen sind der Verkäufer, der Wert, die Gültigkeitszeit
(Script kann gegebenenfalls erneuert werden) und Kundendaten. Es ist
aber auch möglich andere Zusatzinformationen darauf zu speichern, wie
z.B. Ermäßigungen. Bestandteile von Millicent sind die Wallet-Software
(Geldbörse) für den Kunden, sie ist Bestandteil des WWW-Browsers, und
der Millicent-Server auf der Händler-Seite, welcher mit dem Web-Server
zusammen arbeitet und die Gültigkeit von Zahlungen prüft. Die Geldbörse
beinhaltet die Scrips. Für die Kryptographie werden schnelle
Hash-Funktionen verwendet. Ablauf einer Transaktion : Der Kunde sendet
ein Scrip an Broker (nachdem er diesen erworben hat). Der Kunde erhält
einen händlerspezifischen Scrip.Der Kunde sendet diesen an den Händler.
Der Händler sendet die Ware und gegebenenfalls ein Wechselgeld-Scrip an
den Kunden. Weitere Informationen unter Millicent
Mini-Pay
ist
ein Micropayment-System, welches von IBM entwickelt wird.
Die Transaktion erstreckt sich vom Kunden über seinen Internet Access
Provider (Verrechnungsserver), einer Bank, einen Internet Service
Provider (Verrechnungsserver) des Händlers bishin zum Händler selbst.
Dabei stützt sich das System auf bereits existierende
Zahlungsverbindungen.
In der Regel kommunizieren aber nur der Kunde und der Händler online.
Die Autorisierung geschieht offline.
Das sogenannte "offline limit" stellt ein Limit für den
Gesamtbetrag, den ein Kunde innerhalb eines bestimmten Zeitraumes
ausgeben möchte, dar.
Der Händler kann mehrere Zahlungsanforderungen sammeln und zusammen
einlösen. Damit können die Kosten gesenkt werden.
Die Zahlungsinformationen sind Teil der ganz normalen Daten des
WWW-Browsers.
Die Zahlung muß mit einer Signatur des Kunden versehen werden.
Zahlungseingänge werden vom Server des Händlers bestätigt.
Weiter Informationen unter Mini-Pay
mobilPayment
Projekt
der MobilBank. Der Bezahlvorgang im mobilPayment erfolgt zunächst per
SMS, mit Einsatz der dritten Mobilfunktechnologie via UMTS. Die
MobilBank ist ein Joint Venture von MobilCom und der Landesbank Baden-Württemberg.
Informationen
unter: MobilBank.de
Mondex
Mondex
ist die verbreiteste Smartcard Geldbörse und kam ursprünglich als
Bargeldersatz zum Einsatz. Das System wurde 1990 erfunden und speziell für
den Netzwerkeinsatz konzipiert. Das 1996 gegründete Mondex
International hat das Exklusivrecht an dem System und ist seit Februar
1997 im Mehrheitsbesitz (51%) von MasterCard. Die anderen Anteilseigner
setzen sich aus einer Reihe namhafter internationaler Banken zusammen.
Seit Mitte 1996 wird Mondex von den zehn führenden Banken in Neuseeland
und Australien angeboten. Verschiedene große Bankinstitute haben das
System lizensiert. Der Kunde lädt sich Geld von seiner Bank in Form von
signierten Daten auf seine Mondex-Karte. Das geschieht z.B. über ein
Telefon mit Kartenleser. Das Geld (Daten) wird auf einem eingebauten
Chip gespeichert. Die geldausgebende Stelle muß eine Notenbank oder ein
privater Zusammenschluß der teilnehmenden Banken in einem Land sein.
Das elektronische Geld wird zentral ausgegeben. Die Mitgliedsbanken
beziehen von dieser zentralen Stelle ihr Geld. Dadurch läßt sich die
Geldschöpfung kontrollieren. Die Geldeinheiten können beliebig auf
andere Teilnehmer übertragen werden. Dafür werden sogenannte
"Electronic Wallets" (taschenrechnerähnliche Geräte)
genutzt. Ist das elektronische Geld erst einmal im Umlauf, sind die
Buchungen ohne Beteiligung der Banken möglich. Die Verschlüsselung
beim Zahlungsvorgang läuft direkt von Chip zu Chip ab. Die Schlüssel
werden von Mondex verwaltet und auf der Karte installiert. Die
verwendeten Schlüssel wechseln periodisch. Das elektronische Geld
unterscheidet sich praktisch nicht vom Bargeld. Durch diesen unabhängigen
ständigen Wechsel ist die Anonymität und damit der Datenschutz gewährleistet.
Desweiteren entfallen die Gebühren. Allerdings besteht keine Möglichkeit
kriminelle Eingriffe in das System zu lokalisieren. Händler kann sich
ebenso Mondex Geldeinheiten über seine Bank bar auszahlen lassen. Die
einzelnen Transaktionen sind frei. Die Benutzer müssen lediglich 1,50
Pfund pro Monat zahlen. Bei Verlust der Chipkarte verliert man das
darauf gespeicherte Geld, allerdings kann die Karte durch eine PIN
gesperrt werden. Nach einer bestimmten Anzahl von Fehleingaben wird die
Karte automatisch deaktiviert. Weitere Informationen unter Mondex.
NetBill
Netbill
wurde von der Carnegio Mellon University in Pittsburgh und Visa
International entwickelt. Es ist vor allem für den Handel mit
Informationsdaten, elektronische Zeitungen, Büchern in digitaler Form,
Bilder, Musik- und Videoclips und Software gedacht. NetBill kann aber
ebenso für den Verkauf von Leistungen von Suchmaschinen,
Zugangsberechtigungen zu Bilddatenbanken, Leistungen von
Nachrichtendiensten oder CPU-Zeit verwendet werden. Der Händler und der
Kunde müssen sich bei NetBill einen Account (Kundenkonto) zulegen.
NetBill spielt dabei die Rolle der third party. Der Kunde muß zuerst
Geld über seine Kreditkarte bzw. sein Bankkonto auf das NetBill-Konto
übertragen, um Zahlungen tätigen zu können. Das System ist mit der
bestehenden Netz-Infrastruktur im Bankenbereich gekoppelt. Der
Zentralcomputer agiert als Rechnungsstelle und die Client-Software
("Money-Tool") als Scheckbuch. Diese Client-Software wickelt
die gesamten Transaktionen ab und führt Buch über diese. Kerberos
liefert die Grundlage für die Autorisierung der Partner im Netz. Es
erfolgt eine Authentisierung des Kunden und Anbieters bevor eine
gesicherte Bezahlung vorgenommen wird. Informationen unter Netbill
Netcash
wurde
von Gennady Medvinsky und B. Glifford Neumann am Information Science
Institute der University of Southern California entwickelt und von den
Firmen NetCash Systems und Software Agents Inc. kommerzialisiert. Es
stellt einen Simulationsversuch für Münzen dar. Es ist eines der
ersten gewesen, in denen statt Kreditkartennummern digitale Geldäquivalente
verschickt wurden. Jeder Kunde und Händler hat ein Konto bei der
NetBank. Die Kommunikation erfolgt bei NetCash über E-Mail oder
WWW-Browser. Das elektronische Geld wird also mit der elektronischen
Nachricht verschickt. Das elektronische Geld besteht aus einer
Zeichenkette, die wie jeder andere Text in die Nachricht selbst
eingebaut oder per Attachment an die Nachricht angefügt werden kann.
Diese Zeichenkette ist eine durch die Bank garantierte Bitfolge mit
Seriennummer und digitaler Signatur der Bank. Die mitgegebene
Seriennummer ist eindeutig und vor doppelter Eingabe geschützt. Sie
kann nur einmal verwendet verwendet werden.
Die Coupons müssen allerdings erst gekauft werden. Dafür überweist
der Kunde über seine Bank Geld an NetBank. Diese Coupons repräsentieren
jeweils einen bestimmten Wert. Der Kunde muß für jede Zahlung den
genauen Betrag zur Verfügung haben und ist für die laufende
Bereitstellung des Wechselgeldes selbst verantwortlich. "Münzen"
im entsprechenden Wert müssen immer erst per E-Mail angefordert werden.
Die Scheine können aber auch in kleinere Scheine unterteilt werden. Das
System ist auf viele Server ausgelegt. Die Server sind durch die
digitale Signatur des Public-Key der Bank durch die Regierung
authorisiert. Weiter Informationen unter
Netcash
NetCheque
NetCheque
wurde ebenso wie NetCash am Information Sciences Institute der
University of Southern California entwickelt. Bei diesem Verfahren
kommen wesentliche Prinzipien des herkömmlichen Verrechnungsschecks zur
Anwendung. D.h. NetCheque ist dem herkömmlichen Scheck sehr ähnlich.
Zwischen den einzelnen Anwendern können Schecks ausgetauscht werden.
Der angegebene Betrag wird von einem Account abgebucht und einem anderen
Konto gutgeschrieben. Der eigentliche Zahlungsverkehr findet nach wie
vor über traditionelle Banken statt. Kunde und Händler müssen sich
bei NetCheque bei einer zentralen Stelle, dem Accounting-Server,
registrieren und sich ein Konto einrichten. NetCheque hat eine
Schichtenarchitektur, die über einen Autorisierungsdienst (basierend
auf proxy-Servern) arbeitet, welche als Grundlage das
Zugangsberechtigungssystem Kerberos (http://nii.isi.edu/info/kerberos)
verwendet. Dabei wird ausgenutzt, daß Kerberos (entwickelt am
Massachusetts Institute of Technology) verschlüsselte Pakete, die
sogenannten "Tickets", zur Autorisierung für den Zugriff auf
Netzwerkressourcen versendet. Diese werden zwischen den beteiligten
Instanzen ausgetauscht. NetCheque ist also nur ein spezielles
Kerberos-Ticket. Entwicklungsziel ist die Unterstützung verschiedener
elektronischer Zahlungssysteme, eine Verbilligung und eine dezentrale
Organisation. Weiter Informationen unter NetCheque
NetChex
NetChex
ist ein elektronisches Schecksystem der Firma Net 1. NetChex richtet ein
sogenanntes Schattenkonto für den Kunden ein, hinter dem sich sein
reales Bankkonto verbirgt. Weiter Informationen unter NetChex
Open
Market
Open
Market entwickelt eCommerce-Produkte für das Internet. Es handelt sich
dabei um komplette Softwarepakete. Diese Pakete beinhalten Verschlüsselung,
Prüfung (verification), sichere Zahlungstransaktionen,
Zugangskontrolle, Order-Prozeß, Kundenservice und Datenhaltung. Open
Market stützt sich auf die bestehende Infrastruktur, den
Standardmechanismus zur Web-Authentifizierung und Web-Browser, die nicht
angepaßt werden müssen, d.h. es kooperiert mit bereits bestehenden
Anwendungen im Internet. Dabei benutzt es nur die schon implementierten
Protokolle. Der Vorteil liegt darin, daß keine Änderungen an bereits
installierten Produkten gemacht werden müssen. Es werden ein
Payment-Server und ein Toolkit, mit welchem man sich einen Store
einrichten kann, bereitgestellt. Über eine Payment-URL wird der Kunde
mit Zahlungsserver von Open Market verbunden. Die Payment-URL stellt ein
Angebot für ein Produkt dar, zeigt aber nicht direkt darauf, sondern
auf den entsprechenden Zahlungsserver, und beinhaltet den Namen und den
Preis des Produktes, eine weitere URL ("Access URL") und die Gültigkeitsdauer
der Bezahlung. Dieser Open-Market-Transact-Server überprüft und wertet
die mitgeschickten Daten aus. Die Daten beinhalten Informationen über
den Händler, das gewünschte Produkt, den Preis und die Menge. Das
ganze System basiert auf diese URL´s, auch "Authenticated-payload"
URL´s (APU´s) genannt, die zur Authentifizierung dienen. Die Zahlung
und deren Status wird hinter den URL´s versteckt. Der Kunde benötigt
als Vorraussetzung eine "Wallet" (Geldbörse). Die Bezahlung
erfolgt per Kreditkarte und wird über einen Account bei Open Market
abgewickelt. Andere Zahlungsmöglichkeiten, die evtl. in Zukunft
Anwendung finden könnten, sind Wertkarten, die Sammlung von Zahlungen
(in regelmäßigen Abständen Rechnungen), und Accounts, die wie ein
Konto arbeiten. Weitere Infromationen unter Open
Market
Pago
PAY
Paymentlösung
für Autorisierung und/oder Routing von Transaktionen per Kreditkarten,
Lastschriften oder Paybox
Pago
CONFIDENCE
Treuhandkonto:
Käufer und Verkäufer lassen sie sich bei Pago registrieren. Hier
werden alle Angaben zunächst eingehend geprüft. Wenn alle für den
Handel notwendigen Daten eingegeben sind, erhält der Käufer eine
Zahlungsaufforderung per E-Mail. Sobald er den Betrag auf ein treuhänderisch
verwaltetes Bankkonto eingezahlt hat, leitet Pago den Transportauftrag
an seinen Logistikpartner weiter, der die Ware beim Verkäufer abholt
und zum Käufer bringt. Alternativ kann der Verkäufer den
Logistikpartner auch selbst bestimmen. Nachdem der Käufer die Ware
erhalten und geprüft hat, bekommt der Verkäufer sein Geld abzüglich
der Servicegebühr auf sein Konto überwiesen. Die Gebühren für diesen
Service teilen sich Käufer und Verkäufer. Sie betragen ein Prozent vom
Warenwert, mindestens jedoch ein Euro.
Paybest
Prepaid-System.
Bevor der Nutzer auf kostenpflichtige Inhalte zugreifen kann, öffnet
sich ein Pop-Up, in das er eine Gutscheinnummer eingibt. Diese
Gutscheinnummer erhält er beim Anruf einer 0190-Nummer. Der Gutschein
verkörpert einen festen Wert von 2,5 EUR. Von diesem virtuellen Konto
wird nun bei jeder Eingabe ein bestimmter, vom Nutzer frei definierbarer
Wert abgebucht. Nach Eingabe der Gutscheinnummer werden dem Nutzer die
jeweiligen Beträge abgezogen.
Neben
der Bezahlung per Telefonanruf können Nutzer auch mit der paysafecard
bezahlen. Die Integration weiterer Systeme ist vorgesehen.
Paybox
Zahlen
mit dem Handy. Im Internet wählt der Käufer als Zahlungsoption "paybox"
aus und gibt seine Mobiltelefon-Nummer ein. Der Händler schickt die
Transaktion über eine sicher Datenverbindung zur paybox und die ruft
den Käufer sofort unter der angegebenen Nummer zurück. Der Käufer
gibt die Transaktion durch Eingabe seiner paybox PIN frei. Die paybox
AG zieht das Geld per Lastschriftverfahren ein und leitet es an den
Internet-Händler weiter. Problem: Mitgliedschaft. Weitere Informationen
unter Paybox.
Yahoo!
Paydirect
Mit
PayDirect (paydirect.yahoo.com)
sollen irgendwann überall auf der Welt Privatpersonen per E-Mail
Zugriff auf ihre Kreditkarten, Guthabenkarten oder Bankkonten haben. Die
Kunden müssen sich dafür zunächst bei HSBC oder Yahoo anmelden. Neben
den Transaktionen von Privatkunden zu Firmen, die sich vor allem für
E-Commerce-Geschäfte anbieten, kann man beispielsweise auch an
Privatpersonen Geld schicken oder Spenden vornehmen. Kooperation von
Yahoo! und Finanzkonzern HSBC.
Payitmobile
Bestätigungsanfrage
per Handy (SMS); Bankeinzug oder Kreditkarte. Weiter Informationen unter
Payitmobile
Payline
Aus
Frankreich kommt die Von SG 2 in Frankreich entwickelte Paymentsolution.
Dabei handelt es sich um eine Softwarelösung, die Kreditkartenzahlungen
beim Electronic Commerce im Internet ermöglicht. SG 2 ist eine
Tochtergesellschaft der Societe Generale, einer der größten Banken
Frankreichs. SG 2 kooperiert mit INTRINsec, einem Unternehmen, das sich
mit Sicherheit im Intemet befaßt und ein Kreditkartenmodul entwickelt
hat, welches in den Web Server des Internet Services Providers
integriert werden kann. Das Modul beruht auf dem SSL-Sicherheitsstandard
von Netscape. INTRINsec ist bei diesem System für die Einhaltung der
Verpflichtungen zwischen dem Händler und SG 2 sowie fuer die Sicherheit
zuständig.
PayPal
E-Mail
Bezahlsystem.
PayPerNet
Einzelheiten
über die Funktionsweise sind noch nicht bekannt. Eine anonyme Zahlung
soll möglich sein.
Paysafecard
Man
kauft eine Karte, rubbelt das Feld auf der Rückseite frei. Dort findet
man einen 16-stelligen Code. Will man nun ein Produkt in einem
Web-Shop kaufen, klickt man einfach als Zahlungsmittel "paysafecard"
an und gibt dort den freigerubbelten 16-stelligen Code ein. Mit diesem
Code bezahlt man für das gewünschte Produkt. Weitere Informationen
unter Paysafecard
Paytrust
Paytrust
is a complete Internet solution for bill delivery, payment and
management.
Postbank
PaySolution
Modular
aufgebaute Bezahlplattform für Internet-Shops und den Versandhandel.
Verschiedene Zahlungsmethoden werden als Module freigeschaltet. Neu
entwickelte oder zukünftig noch entstehende Bezahlverfahren können als
Module integriert werden. Anbindung an Händler über eine einzige
Schnittstelle.
Informationen
unter Postbank PaySolution
powercash21
powercash21
ist eine Multi-Payment-Hosting Plattform für die Abwicklung
elektronischer Bezahlungen mit einem integrierten Backoffice für die
Verwaltung der Zahlungen. Die einzelnen Bezahlmodule werden über
verschiedene Bezahlsystemanbieter abgewickelt.
Purepay
Mit
PurePay können Leistungen im Internet gekauft werden, für die geringe
Beträge bis zu 10 EUR erhoben werden.
Die Bezahlung erfolgt mit der Telefonrechnung.
Saferpay
saferpay
steht für sicheres Bezahlen in Web-Shops mit Kreditkarten. saferpay
unterstützt alle gängigen Sicherheitsstandards wie SSL und 3D Secure.
Die Daten werden von saferpay auf einem vom Web-Shop physisch getrennten
Server verwaltet, der Web-Shop-Betreiber hat keinen Zugriff auf die
vertraulichen Daten seiner Kunden. Das System saferpay ist multiwährungsfähig
und unterstützt alle bekannten Kredit-, Debit- und Kundenkarten.
SET
Von
VISA entwickelt (Secure Electronic Transaction). Sowohl Händler als
auch Karteninhaber benötigen hierfür ein digitales Zertifikat. Der
Kunde klickt bei der Bestellung im Internet auf SET als bevorzugte
Zahlungsart. Zur Zahlung verwendet er seine persönliche elektronische
Geldbörse (kann man bei VISA oder anderen Kreditkartenanbietern
downloaden), die mit einem Passwort geschützt ist. Die Bestellung
(inkl. Kreditkartendaten) wird bei diesem Vorgang automatisch verschlüsselt,
elektronisch unterschrieben und dem Händler zugeschickt. Der Händler
entschlüsselt die für ihn relevanten Bestellinformationen und leitet
die für die Kreditkartenfirma notwendigen Daten weiter. Die Kontodaten
oder die Kreditkartennummer sind für den Händler bei der
SET-Transaktion nicht einsehbar. Der Händler erhält dann von VISA die
Bestätigung der Zahlung, der Kunde die Bestätigung für die
Bestellung. Weitere Informationen zu SET bei VISA
oder Mastercard.
Nachteil: Neben dem Händler muss auch der Kunde die SET-Software
installiert haben.
S-ITT
S-ITT
(Sparkassen Internet Treuhand Transaktion) ist ein Dienst der deutschen
Sparkassen. Der Kaufer oder Verkäufer registrieren sich. Käuferin oder
Verkäufer legen einen Treuhandauftrag an. Die andere Partei ist mit der
Abwicklung über S-ITT einverstanden und tritt dem Treuhandauftrag bei.
Die Käuferin überweist das Geld an S-ITT. Der Verkäufer erhält die
Mitteilung, dass die Ware versendet werden kann. Die Käuferin erhält
die Ware und überprüft, ob der Inhalt ihren Vorstellungen entspricht.
Die Käuferin bestätigt den Wareneingang und der Verkäufer erhält den
vereinbarten Betrag. Käufer und Verkäufer bezahlen an S-ITT eine
Provision von 1 % des Warenpreises (mind. DM 1,25). Weitere
Informationen unter: s-itt
SSL
Secure
Socket Layer (SSL) ist ein Protokoll, das entwickelt wurde, um sichere
Datenübertragung (z.B. beim Onlinebanking) über das Internet zu ermöglichen.
Netscape- oder Microsoft-Browser unterstützen dieses Verfahren. SSL ermöglicht
verschlüsselte Verbindungen und Echtheitsbestätigungen mit
Zertifikaten nach dem X.509 Standard zwischen Server und Client, sowie
die Sicherstellung der Nachrichtenintegrität. SSL
nutzt das Public-Key-Verfahren, bei dem mit einem öffentlich zugänglichen
Schlüssel codierte Daten nur mit einem ganz bestimmten privaten Schlüssel
wieder dechiffriert werden können. Je nach Browser zeigen die
Symbole (Schlüssel oder Vorhängeschloß) eine ungesicherte
Verbindungen bzw. eine gesicherte, d.h. chiffrierte Übertragung
an.
StreetCash
STREET
CASH funktioniert mit jedem sms-fähigen Handy, mit Pre-Paid Karte oder
Vertrag. Die Rechnung wird vom Handy bsp. des Taxifahrers oder des
Kellners ausgelöst Es geht eine SMS mit dem Preis und der Telefonnummer
des Kunden an STREET CASH. STREET CASH schickt dem Kunden eine SMS mit
dem Preis, den er begleichen muss. Diese Bezahlung muss der Kunde mit
seiner PIN per SMS bestätigen (PIN erhält der Kunde bei der
Registrierung). Die Daten werden überprüft und der Taxifahrer oder
Kellner erhält eine Bestätigungs-SMS. Die Abrechnung erfolgt über das
vom Kunden angegebene Girokonto oder Kreditkartenkonto. Die Bezahlung
mit dem Handy ist auch im Online-Shop möglich. Die Bezahlung wird auf
der Web- Seite oder bei WAP-Anwendungen auf der WAP-Seite ausgelöst.
Der Kund gibt sein LOGIN im Bezahlformular ein. (z.b. mit e-Mail +
Passwort oder Mobiltelefonnummer) STREET CASH schickt dann eine SMS mit
der Bezahlinformation an den Kunden. Dieser muss die Bezahlung mit
seiner PIN per SMS an STREET CASH bestätigen. Die erfolgreiche
Bezahlung wird dem Kunden auf der Website- oder WAP-Seite angezeigt. Die
Abrechnung erfolgt auch hier über das vom Kunden angegebene Girokonto
oder Dein Kreditkartenkonto. Weitere Informationen unter streetcash.de
VIRBUS
Internet Payment-System (VIP-System)
Das
VIRBUS Internet Payment-System (VIP-System) stellt Anbietern von Waren
und Dienstleistungen die Online- oder Offline Abwicklung von
Kreditkarten- und Lastschriftzahlungen über alle Vertriebswege
(Internet, Callcenter) zur Verfügung. Mit dem komfortablen
Backoffice-System, der VIP-Kasse, können Zahlungen gesplittet , gebucht
oder storniert werden. Somit lassen sich alle Zahlungsvorgänge selbständig
managen.
Grafische
Darstellungen unter Institut
für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung - Universität
Karlsruhe (TH)